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Für den Stundenplan zu meinen Kursen am Prana Yoga-Studio klicken Sie bitte hier.
>>Was ist Hatha Yoga?
>>Was kann Hatha Yoga bewirken?
>>Elemente des Hatha Yoga
>>Mein Unterrichtsstil
>>Hatha Yoga-Richtungen
Der Hatha Yoga hat sich im Westen seit Jahrzehnten als die
am weitesten verbreitete Yogaform etabliert. Er besteht
im wesentlichen aus Körper-, Atem- und Reinigungsübungen. Dabei
geht es nur anfangs und vordergründig um die Arbeit mit den
Muskeln, sondern eher um die dahinterliegenden feineren
Energieströme, das "prana", dessen freies Fließen ermöglicht
werden soll.
Durch Reinigung und Zentrierung des feinstofflichen Körpers
soll körperliches Wohlbefinden auf allen Ebenen und
spirituelles Wachstum ermöglicht werden.
Hatha Yoga ist keine Gymnastik. Atemgewahrsein und Atemlenkung
geben der körperlichen Praxis eine feinere Qualität und erfordern
vom Ausübenden stärkere Aufmerksamkeit während der Praxis.
Die Stellungen sollen beim Yoga immer möglichst entspannt und
ohne unnötigen Kraftaufwand eingenommen werden. Leistungsdenken
wie beim Sport ist dem Yoga völlig fremd.
o Verbesserung der Haltung
o erhöhte Beweglichkeit
o Vertiefung der Atmung
o höhere psychische Stabilität
o besserer Umgang mit Streß, Gelassenheit
o Konzentration, Achtsamkeit, innere Ruhe
Asana (die Körperstellungen) lehren den achtsamen Umgang
mit dem eigenen Körper und verleihen uns
eine entspannte und stabile Ausrichtung. Zur Asana-Praxis gehört
auch die Tiefenentspannung am Ende der Haltungen.
Pranayama (die Atemübungen) zentrieren die Energie und beruhigen
den Geist, um eine mühelose Konzentration zu ermöglichen.
Mudras (Gesten) und Bandhas (energetische Verschlüsse) dienen
der Feinsteuerung des Energieflusses.
Die Meditation ist streng genommen kein Element des Hatha Yoga, aber eine sinnvolle Ergänzung,
die durch den Hatha Yoga ideal vorbereitet wird.
Ich orientiere meinen Unterricht am
Stufen-konzept
des Prana Yoga Studio. Meine Unterrichts-Schwerpunkte liegen
auf der Integration von
Atemarbeit, Pranayama und Bandhas. In der Asana-praxis setze ich
dazu verstärkt dynamisch ausgeführte Stellungen ein, um die
Entwicklung einer tiefen und gleichmäßigen Atmung zu fördern.
Durch gelegentliche Feedbackrunden und theoretische Inputs
versuche ich, den Wünschen meiner TeilnehmerInnen gerecht zu
werden und Sie für die Hintergründe zu begeistern.
Aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit Yoga in Einzelarbeit
kann ich Stellungen didaktisch gut vorbereiten und
Variationen für Personen mit unterschiedlichen körperlichen
Voraussetzungen anbieten.
Mein Unterrichtsstil ist immer im Fluss. Zur Zeit schöpfe ich
insbesondere aus folgenden Traditionen: Vinyasa Krama (Hatha Yoga
nach Desikachar und Krishnamacarya),
Shadow Yoga (v.a. für meinen Morgenkurs) und Kripalu Yoga (s.
die Erläuterungen unten).
Im folgenden einige Stichworte zu Yoga-Richtungen, die für
mich wichtig sind:
Vinyasa Krama (Hatha Yoga
nach Desikachar und Krishnamacarya): stufenweiser (krama = Stufe)
Aufbau von Asanas mit einem kontinuierlichen Fokus auf
Atemachtsamkeit; dynamische Ausführung der Stellungen und
Verbindungen (Vinyasa) zu längeren Abläufen;
Anpassung der Asanas an die individuellen Möglichkeiten,
Mantra-Chanting, Integration von Pranayama und Bandhas in die
Asana-Praxis.
Shadow Yoga
nach Shandor Remete: Vorbereitung der Asana-Praxis mit
fordernden, dynamischen Serien; Arbeit mit Bandhas
(energetischen Verschlüssen) und Kumbakhas (Atempausen)
Betonung der Wichtigkeit des feinstofflichen Körpers
(Nadis, Marmas, Chakras)
Kripalu Yoga
versucht eine Entwicklung von der willensgesteuerten
Übungspraxis zu einer Praxis der Hingabe, aus der ein freier
Fluß der Asanas entstehen kann. Basis dafür sind die Entwicklung
von Selbst-Akzeptanz und emotionaler Stabilität, Emotionen
und der Einsichts-Aspekt werden teilweise zum Thema gemacht.
Auf der körperlichen Ebene ist der verstärkte Einsatz von
Aufwärmübungen und ein freierer Umgang mit der Form der Asanas
typisch.
Satyananda Yoga
verbindet die Hauptrichtungen des
Yoga (Hatha Yoga - dieser mit vielen tantrischen Elementen,
Raja Yoga, Bhakti Yoga, Mantra Yoga, Karma Yoga, Jnana Yoga)
zu einem integralen Ansatz. Der Unterricht ist didaktisch gut
aufgebaut, in der aus dieser Tradition entstandenen Bihar
School of Yoga wurden ausgezeichnete Publikationen über
Yoga herausgegeben.
Iyengar Yoga:
Ausrichtung des Körpers, kreativer Einsatz von Hilfsmitteln,
längeres Verweilen in den Haltungen.
Ashtanga Vinyasa Yoga:
fordernde Asana-Serien (Vinyasa = dynamische Verbindung),
praktiziert mit Ujjayi-Atmung und Bandhas, beginnend mit
Sonnengrüßen; der Fokus liegt auf der Erzeugung
von Hitze zur inneren Reinigung.