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Wer seinen Körper beherrscht, kann auch seine Sinne meistern. Sobald er Kontrolle über die Sinne
erlangt hat, wird er stets über einen friedvollen Geist verfügen.
(Yoga Rahasya I-40)

Allgemeines

Im Westen hat sich die körperorientierte Version des Yoga mit Schwerpunkt auf Asana (Stellungen) und Pranayama (Atemübungen), oft auch Hatha Yoga genannt, etabliert. Auch kraftvolle Bewegungen sollen im Yoga immer so ausgeführt werden, dass der Atem langsam und gleichmäßig fließen kann. Dadurch wird nicht nur ein körperliches Ziel wie Kräftigung oder Dehnung verfolgt, sondern auch die Reinigung und Stärkung des energetischen Körpers verfolgt. Der Atem spielt hier eine zentrale Rolle und wird im Pranayama bewusst gelenkt und verfeinert. Über Körper und Atem kommt im Yoga auch der Geist zur Ruhe.

Durch die bewusste Atemführung unterscheidet sich Yoga auch von Gymnastik und sportlicher Betätigung. Der Yoga-Übende orientiert sich nicht an einem äußeren Ziel, sonder lernt, während der Stellungen konzentriert und bei sich zu bleiben. Die Stellungen werden möglichst entspannt und mit minimalem Kraftaufwand eingenommen. Leistungsdenkent ist dem Yogag fremd.

Was kann YOGA bewirken?

o Verbesserung der Haltung
o erhöhte Beweglichkeit
o Vertiefung der Atmung
o höhere psychische Stabilität
o besserer Umgang mit Streß, Gelassenheit
o Konzentration, Achtsamkeit, innere Ruhe

virabhadrasanaIII

"Ohne die Übung der Körperstellungen kann Pranayama nicht gemeistert werden.
Und ohne die Meisterschaft über den Atem kann der Geist nicht zur Ruhe kommen."
(Yoga Rahasya I-45)

Elemente des YOGA

Asana die entspannte und stabile Ausrichtung des Körpers
Pranayama Atemübungen zum Zentrieren und Reinigen des Energiekörpers
Meditation zur Konzentration, Selbsterfahrung und Heilung auf allen Ebenen

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